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Projekt 'ZOPA'
Videogespräche mit BenützerInnen von 'ZOPA', einer Abgabestelle für Betäubungsmittel. Zug 1996-1998.

Beschreibung des Projektes

Das Projekt 'ZOPA'
1995 wurde der private Verein 'Drogenforum Zug' vom Regierungsrat des Kantons Zug mit der Trägerschaft und Durchführung eines wissenschaftlich begleiteten Versuchs der ärztlich kontrollierten Betäubungsmittelverschreibung beauftragt. Ein Team aus Sozialarbeiterinnen, Krankenschwestern, einer medizinischen Praxisassistentin und einer Ärztin nahm ihre Arbeit mit 15 drogenabhängigen ProbandInnen auf. Mit dem Versuch sollte geprüft werden, ob die ärztliche Verschreibung von Betäubungsmitteln eine mögliche Therapie auf dem Weg zur Abstinenz darstellt. Dabei stand das Ziel der Resozialisierung, der Verminderung der Delinquenz, der Verbesserung des gesundheitlichen Zustandes und der Erhöhung der Selbstverantwortung des HIV-Infektionsrisikos im Vordergrund.

Eine Videodokumentation
Während den 17 Monaten, die der Versuch im Kanton Zug dauerte, wurden sehr viele Daten erhoben, analysiert und in Forschungsberichten zusammengefasst. Das Endprodukt war ein Bericht von hunderten von Seiten, der nur einer kleinen Bevölkerungsgruppe verständlich ist. Um auch der breiten Bevölkerung einen Einblick in das Forschungsprojekt zu gewähren, wurde der Versuch mit Video dokumentiert. Die Probandinnen und Probanden erhielten Gelegenheit, ihre Lebensgeschichten, ihre Erfahrungen mit Drogen und mit dem Zuger Drogenabgabe-Versuch zu schildern.

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